FK Hansa Wittstock 1919 e.V.

11. Spieltag - Samstag, 08.11.2008

FK Hansa Wittstock 1919 vs. SV Blau-Weiß Dannenwalde 3:0
FUSSBALL: Klare Niederlage
Dannenwalde geht wieder leer aus

Wittstock. Nach der Heimschlappe vor einer Woche gegen Eintracht Friesack strebte die Landesklasse-Mannschaft des SV Blau-Weiß Dannenwalde in Wittstock Wiedergutmachung an. Dazu sollte die Durchschlagskraft der Dannenwalder Offensive erhöht werden. Die Verantwortlichen hatten dafür die Albaner Cakolli und Dragusha ins Team zurückgeholt. Beide waren in der vergangenen Rückrunde die Garanten für Dannenwaldes Klassenerhalt, konnten jedoch beim FK Hansa ihre Torgefährlichkeit noch nicht unter Beweis stellen. Dadurch gingen die Blau-Weißen leer aus und stehen weiterhin auf einem Abstiegsplatz.
Die Partie nahm für Dannenwalde einen denkbar schlechten Beginn, denn bereits nach fünf Minuten lagen die Platzherren durch Gießel 2:0 in Führung und hatten damit die Weichen auf Heimsieg gestellt. Beide Male konterten die Gastgeber die Hintermannschaft der Dannenwalder aus. Danach entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Cakolli und Dragusha hatten bis zum Pausenpfiff gute Gelegenheiten, zu verkürzen. Freistöße von Streese fanden auch nicht den Weg ins Wittstocker Gehäuse. Die beste Möglichkeit, dem Spiel doch noch eine Wende zu geben, hatte Krapat nach dem Seitenwechsel. Das Leder sprang jedoch von beiden Pfosten ins Feld zurück. Damit blieb die Feldüberlegenheit der Gäste in der zweiten Hälfte ohne zählbaren Abschluss. Im Gegenteil: Nach einem Eckball in der 84. Minute wurde nicht energisch genug angegriffen und Techen erhöhte für die Heimelf auf 3:0. (Von Roger Popp)


FUSSBALL: Chancen bis zum Abwinken
Hansa Wittstock gesellt sich mit deutlichem Sieg zum Spitzentrio

Wittstock. Landesklasse: Hansa Wittstock – BW Dannenwalde 3:0 (2:0). Mit einem Sieg wollte sich Hansa für den am Abend des Spieltages stattfindenden Sportlerball des Vereins in Stimmung bringen und sich auch in der Spitzengruppe mit Kyritz und Alt Ruppin festsetzen. So der Wunsch von Trainer Jörg Lutter vor der Partie.
Und seine Mannschaft erfüllte ihm diesen durch eine stramme Leistung besonders in der ersten halben Stunde. „Da haben wir Bombenfußball gespielt“, freute sich Lutter, schwächte dann gleich ab: „Durch das hohe Tempo haben wir eindeutig überpest und mussten von der 30. bis 60. Minute einen Gang zurücknehmen.“ Doch da stand es bereits seit der 11. Minute 2:0.
Zweimal hatte Oliver Gießel zugeschlagen, einmal (4.) nach einer Einzelleistung und das zweite Mal nach Pass von Stefan Wolter. Die beiden hätten in der ersten halben Stunde auch den Sack zumachen können, so Lutter. Aber sie nutzten ihre Riesenmöglichkeiten nicht. „Das war dann nicht so gut, dass wir es versäumt haben, das dritte Tor zu machen“, ärgerte sich Trainer Lutter im Nachhinein.
Nach der Pause ergaben sich weitere Chancen für Hansa, aber auch Dannenwalde suchte noch Wege, die Niederlage abzuwenden. Doch Keeper Apitz hielt dagegen, wie schon in der ersten Halbzeit einmal, oder der Außenpfosten verhinderte einen Treffer nach einem Freistoß für die Blau-Weißen. Als sich die Hanseaten wieder erholt hatten, erspielten sie sich erneut die Feldhoheit. Allerdings traf nur noch Peter Techen in der 78. Minute per Kopf zum 3:0.

Quelle: Dirk Becker